Bau einer Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Endmontage der Anlage

Endmontage der Anlage

Dunkelheit setzt dem Boule-Spiel keine Grenzen

„Man kann mit einer Idee unglaublich viel bewegen“, das war das Fazit von Klaus Wendel, dem 1. Vorsitzenden des Dorfverschönerungs- und Kulturvereins Abtweiler e.V. (DKV), nachdem die Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz installiert war.

Vor Jahren hatte er die Idee in Abtweiler eine Boulebahn anzulegen, auf der Jung und Alt gemeinsam Spaß haben können.

Das Boulespiel erfreut sich zunehmender Bliebtheit

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Gräben ausheben

Leitungsgraben ausheben

Seit dem Anlegen der Boulebahn im Jahre 2010 hat sich in Abtweiler viel getan. Immer mehr fanden nun Spaß am Boulespiel. So kommen inzwischen an den Trainingsabenden bis zu 20 Personen auf den Bouleplatz. Das Image in diesem Boulekreis lässt sich als „liebenswert, aber auch teilweise chaotisch“ beschreiben. Tatsächlich spielt der „Spaßfaktor“ gegenüber dem sportlichen Ehrgeiz die größere Rolle. Man spielt hauptsächlich gegeneinander um dann miteinander zu feiern. Bei allem Spielehrgeiz, schätzt Klaus Wendel noch am Meisten, dass „weder Alter, noch soziale Herkunft, noch das Geschlecht eine Rolle spielen“.

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Leitungsgraben verfüllen

Leitungsgraben verfüllen

Unterstützung kam auch durch die Ortsgemeinde

Da die Boule-Abende immer länger wurden, musste eine fest installierte Beleuchtung her. Jahrelang behalfen sie sich mit einer provisorischen Maststange mit Halogen-Lichtfluter. In den letzten Wochen wurde dem Provisorium ein Ende bereitet und mit freundlicher Unterstützung durch die Ortsgemeinde Abtweiler gemeinsam den neuesten Erkenntnissen nach 4 LED Fluter installiert. Diese LED-Fluter haben einen um das 7- bis 10-fachen geringeren Strombedarf wie Halogen Fluter. Gleichzeitig liegt die Betriebsdauer der LED-Fluter mit rund 50.000 Stunden weit über der Lebenserwartung herkömmlicher Leuchtmittel – also ein erheblich geringerer Kostenfaktor.

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Verlegung vom Stromkabel

Verlegung vom Stromkabel

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Fundament zementieren

Fundament zementieren

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Laternenmast aufrichten

Flutlichtmast aufrichten

Gemeinsam wurde angepackt und die Anlage an einem Nachmittag errichtet

Die Boule-Freunde waren nach Fertigstellung von ihrer neuesten Errungenschaft begeistert und sehen vor allem für die kältere Jahreszeit viele Vorteile in der ausreichenden Platzbeleuchtung.

Die Helfern waren Armin Wolf, Rudi Baaser, Harald Ottmüller, Alex Keidel, Horst Friedrich, Bernd Schmidt, Jürgen Kehl, Helmut Bauer und Klaus Wendel.

Heute verfügt Abtweiler über einen Bouleplatz mit Flutlichtanlage und seit 2011 auch über einen Pavillon. Auch die Boule-Dorfmeisterschaften sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Vereinslebens.

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Bohrungen am Mast

Bohrungen am Mast

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Montage und Anpassungen

Montage und Anpassungen

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Montieren der Strahler

Montieren der Strahler

Fazit von Klaus Wendel:

In einer Gemeinschaft kann man nicht nur mit Spaß zusammen Boule spielen. Gemeinsam kann auch viel bewegt werden.

In diesem Fall tonnenweise Filter, Sand, Randsteine, Pflastersteine, Holz, Metall usw., um einen neuen Bouleplatz mit Flutlichtanlage anzulegen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, der erkundigt sich bei Klaus Wendel oder kommt einfach mal an den Trainingsabenden mittwochs auf die Bouleanlage.

Botanische Wanderung 2013

Botanische Wanderung 2013 - Fusstrupp

Botanische Wanderung 2013

Botanische Wanderung am 1. September 2013

Bei herrlichem Sonnenschein organisierte der Dorfverschönerungs- und Kulturvereins Abtweiler e. V. am Sonntag, dem 1. September 2013 unter Leitung von Julius Becker, seine diesjährige botanische Wanderung. Nach den einleitenden Worten vom Vereinsvorsitzenden Klaus Wendel, begrüßte der langjährige botanische Führer Julius Becker die zahlreich erschienen an Flora und Fauna interessierten Teilnehmer.

Los geht’s in Richtung Hühnerhof

Vorbei an der drittältesten Kirche des Landkreises, begab sich die Wanderschar auf Richtung Hühnerhof. Schon am Ortsausgang machte der versierte Botaniker auf die ersten Pflanzen und unterschiedlichen Baumarten aufmerksam. Von der Kartäusernelke bis zu den verschiedenen Eichensorten sollte der Teilnehmer die Eigenarten der Spezies erfahren.

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe lauscht Julius Becker bei seinen botanischen Ausführungen

Botanik zum “Anfassen”

Der schwarze Holunder der zur Geleeherstellung Verwendung findet, wurde ebenso wie der rote Holunder – dessen rote Beeren giftig sind – bestaunt. Von der Mehlbeere, die wie der Name bereits andeutet, in früheren Jahrhunderten als Mehlersatz herhalten musste, bis hin zum wilden Clematis wurde dem interessierten Wanderer erläutert und mit Anekdoten angereichert.

Sandsteinbruch auf Höhe des Reimelsteines

In halber Höhe des Reimelsteines ging es in den ehemaligen Sandsteinbruch. Der Steinbruch diente im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert bis zur Einstellung Ende der 50er Jahres des letzten Jahrhunderts als Steinlieferant der in dieser Zeit errichteten Sandsteinbauten im nahegelegen Abtweiler. Im verlassenen Steinbruch konnten die unterschiedlichsten Baumarten bestaunt werden, die das Steinbruchgelände gänzlich eingenommen haben. Die Teilnehmer waren sich einig, diese Kulisse für die nächsten „Karl-Mai-Festspiele“ vorzuschlagen.

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe vorm Grenzstein

Gruppe vorm Grenzstein

Botanische Wanderung 2013 - Botaniker und Gruppenführer Julius Becker

Gruppenführer Julius Becker

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe vor einer 300-jährigen alten Eiche

Gruppe vor alter Eiche

Nachdem sich die Gruppe über die alten Apfel- und Birnensorten der auf der Streuobstwiese befindlichen Raritäten ausgetauscht hatten, folgte schon ein weiteres „Highlight“.

Relikte aus vergangener Zeit

Martin Schneider vom Hühnerhof wartete mit Relikten einer vergangenen Epoche auf.. Von der Wüstung „HEHNE“, die sich nord-östlich des Hühnerhof befunden hat, konnten die Wanderer alte Tonrohre und den Sandsteinfuß eines Scheunentores bewundern. Nach archäologischen Befunden wurde Hehne im dreißigjährigen Krieg aufgegeben. Die Tonrohre so wurde vermutet, entstammen bereits noch älteren Epochen.

Keltische Hügelgräber im Sobernheimer Wald

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe vor dem geplünderten Hügelgrab im Hühnerhöfer Wald

Geplündertes Hügelgrab

Im Sobernheimer Wald wurde schließlich eine weitere Kulturstätte aufgesucht. Hier befinden sich im ehemaligen Lohwald mehrere Keltische Grabhügel. Über den Fahrweg der die Gemarkungen Staudernheim und Sobernheim trennt, ging es in Richtung der Gemarkung „Jungenwald“ der Ortsgemeinde Staudernheim. Dort wurde das Jägerdenkmal vom „Treiber Hannes“ aufgesucht., um anschließend die Sonnenstrahlen auf der „Wellwiese“ mitten im Laubwald zu genießen. Von dort ging es in Serpentinen des Waldrückepfades hinab auf die asphaltierte L 137 Richtung Abtweiler.

Nach einer vierstündigen Wanderung waren sich alle Teilnehmer einig, sich nicht nur botanische sondern auch zahlreiche kulturelle Aspekte in den Wanderrucksack eingepackt zu haben.

“Martins Ruh” erstrahlt in neuem Glanz

Das Gelände “Martins Ruh” wird nun von 5 Sträuchern geschmückt

Der Dorfverschönerungs- und Kulturverein Abtweiler pflanzte Sträucher auf "Martins Ruh"

“Martins Ruh” in neuem Glanz

Julius Becker regte bei einer Dorfbegehung Mitte April an, auf dem Gelände “Martins Ruh” fünf verschiedene Sträucher zu planzen. Nachdem die Zustimmung der Ortsgemeinde eingeholt wurde, setzte sich Julius Becker mit der Baumschule Fett in Gangloff in Verbindung und orderte fünf verschiedene für den Standort geeignete Sträucher.

Diese wurden jetzt vom 1. Vorsitzenden des Vereins Klaus Wendel und seinem Stellvertreter Julius Becker eingepflanzt. Nachdem es die letzten Tage sehr oft geregnet hatte, war der Boden noch feucht, sodass sich die Pflanzlöcher sehr gut ausheben ließen.

Jedes Pflanzloch wurde bis auf 40cm breite und 40cm Tiefe ausgehoben. Die Seiten und Sohle des Loches wurden etwas gelockert und unter Zugabe von Pflanzerde wurden die fünf Sträucher, die mit einem Wurzelballen versehen waren, in die vorbereiteten Pflanzlöcher eingepflanzt. Anschließend wurden sie reichlich angegossen, sodass beide davon ausgehen können, dass sie auch anwachsen werden.

Mensch und Tierwelt profitieren von den eingepflanzten Sträuchern

Der Dorfverschönerungs- und Kulturverein Abtweiler pflanzte Sträucher auf "Martins Ruh"

Pflanzen und Angießen der Sträucher auf “Martins Ruh”

Die verschiedensten Sträucher sorgen nun vom Frühjahr bis in den Herbst für eine bunte Fülle von Farben an “Martins Ruh” und bieten dem müden Wanderer einen bunten Augenschein.

Sie können aber auch der Vogelwelt zu einem Landeplatz mit kleinen Leckereien verhelfen. “Martins Ruh” freut sich jetzt auf den Besuch von Klaus Martin, dem Namensgeber.

Aktionen des Kulturvereins

Verwirklichte Ziele, Aktionen und Aktivitäten des Kulturvereins Abtweiler

In den letzten Jahren sind viele der angestrebten Ziele erfolgreich umgesetzt worden. Viele engagierte Mitbürger machen den Verein mit Ihrem ehrenamtlichen Engagement zu dem was er heute darstellt und bewirkt. Neben der alljährlichen Ausrichtung von Veranstaltungen, wie zum Beispiel der traditionelle Weihnachtsmarkt und der Umweltschutztag wurden eine Vielzahl anderen Aktionen verwirklicht. Im Folgenden sehen Sie eine kleine Übersicht der Aktivitäten.

Alljährliche Ausrichtung des traditionellen Weihnachtsmarktes am 1. Advent

Zubereitung von Leckereien

Die örtlichen Vereine laden Sie wie jedes Jahr zu unserem traditionellen Weihnachtsmarkt rund um unser Bürgerhaus in der Strasse “Im Tal” ein. Glühwein, Waffeln, duftende Bratäpfel, Füllselbrote und noch viele andere Leckereien duften den Besuchern entgegen. Viele Stände bieten tolle Geschenkartikel für das nahe Fest an. Von selbstgemachten Glückwunschkarten bis hin zu Holzspielzeug ist jedes Jahr vieles vertreten, was unter den Begriff Kunstgewerbe fällt. Auch der Besuch des Nikolauses, der einen Sack voller Geschenke für die anwesenden Kinder dabei hat, sowie eine Tombola mit Erlös für einen guten Zweck gehören mittlerweile zur guten Tradition.

Lesen Sie hier mehr über unseren traditionellen Weihnachtsmarkt in Abtweiler.

Alljährliche Ausrichtung des traditionellen Umweltschutztages im Frühjahr

Team: "Sauberes Abtweiler"

Der Frühling kann kommen: In Abtweiler ist es spätestens dann picobello sauber. Dafür sorgen jedes Jahr Erwachsene und äußerst umweltbewusste Kinder, die dem Aufruf zur alljährlichen Aktion “Sauberes Abtweiler” des Dorfverschönerungs- und Kulturvereins Abtweiler folgen. Sie sind sowohl im Dorfkern als auch auf den Landesstraßen nach Lauschied, Staudernheim und Raumbach unterwegs und heben auf, was das Ortsbild verschandelt: Teppichreste, kaputte Autoreifen, Einweg- und Pfandglasflaschen, Plastikfolie, leere Kunststoffflaschen, die trotz Pfand auf “billige Art” entsorgt werden und vieles mehr. Am Ende wird sich dann noch im Bürgerhaus mit Essen gestärkt.

Lesen Sie hier mehr über unseren traditionellen Umweltschutztag in Abtweiler.

Alljährliche “Botanische Wanderungen” unter der Leitung von Julius Becker

Wanderer bei der Rast

Diese seit 2007 traditionellen “botanischen Wanderungen” durch die Gemarkung Abtweiler unter der Leitung von Julius Becker, die mittlerweile jährlich stattfinden, klären die interessierten Wanderer fachmännisch über die heimische Flora und Fauna auf. Neben dem Kennenlernen unterschiedlicher Arten von Bäumen ist einer der vielen Schwerpunkte dieser Wanderung das konkrete Aufsuchen und Bestimmen von Orchideenarten, die in der Gemarkung Abtweiler in einer sehr großen Artenvielfalt vorkommen. Während der gesamten Wanderung können die Teilnehmer sich zudem immer wieder an herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Dörfer erfreuen.

Lesen Sie hier mehr über die traditionellen “botanischen Wanderungen” rund um Abtweiler.

Alljährliche “Gemarkungswanderungen” unter der Leitung von Julius Becker

Studieren der Flurkarten

Diese seit 2005 traditionellen Wanderungen durch die Gemarkung Abtweiler unter der Leitung von Julius Becker, die mittlerweile jährlich stattfinden, klären die interessierten Wanderer über Ursprung und Bedeutung von historischen Flurnamen auf. Es werden zum Beispiel verwitterte Grenzsteine aufgesucht, welche die einstige Grenze zwischen preußischem und bayerischem Land markieren. Abtweiler war preußische Herrschaft, während das benachbarte Rehborn zu Bayern gehörte. Letztlich kehren die Wanderer ins Bürgerhaus ein, um nochmals die mitgeführten Flur- und Wanderkarten einzusehen und evtl. Antworten auf gestellte Fragen zu bekommen.

Lesen Sie hier mehr über die traditionellen Gemarkungswanderungen rund um Abtweiler.

Bürgerhaus – Befestigung des Vorplatzes und versch. kulturelle Anschaffungen

Vorplatz des Bürgerhauses

Die Gemeinde hat im Jahr 2005 einen neuen Dorfplatz für Kultur und Sport bekommen. Der Verein trägt durch seinen Zuschuss zum Platz mit Freiluft-Schachfeldanlage, der Übernahme aller Kosten für die Schachfiguren und den Basketballkorb – 5 500 Euro insgesamt – dazu bei, in Abtweiler Freizeitmöglichkeiten sowohl für unsere jüngeren als auch älteren Mitbürger zu schaffen. Zudem wurden eine Beschallungsanlage für kulturelle und gesellschaftliche Ereignisse, insbesondere für Konzerte des Gesangvereins, des Fötenkreises und der Jugendmusikgruppe, sowie ein Videobeamer mit einer grossen Leinwand für diverse Vorführungen im Bürgerhaus angeschafft.

Einweihung der “Freiluft-Schachanlage” auf dem Vorplatz des Bürgerhauses

Einweihung der Schachanlage

Schachmatt in Abtweiler. Im Sommer 2005 wurde auf dem Vorplatz des Bürgerhauses eine Freiluft-Schachanlage gebaut und anschließend offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der Ortsbürgermeister Peter Michel dankte dem aktiven Verein und lobte das hohe Engagement seiner Mitglieder, ohne die solche Projekte nicht möglich wären. Während in der Küche des Gemeindesaals im Bürgerhaus ein leckerer Imbiss auf die Abtweilerer wartete, probierten draußen die Kinder schon einmal den neuen Basketballkorb aus und einige von ihnen versuchten sich bei einem ersten Schachturnier mit, dem auch die anwesenden Erwachsenen neugierig zuschauten.

Installation eines neuen Basketballkorbes auf dem Vorplatz am Bürgerhaus

Aufbau des Basketballkorbes

Im Sommer 2005 wurde durch die freiwillige Mithilfe einiger Vereinsmitglieder und Kindern aus der Gemeinde der neue Basketballkorb auf dem Vorplatz des Bürgerhauses installiert. Es wurde genau gemessen und richtig befestigt, damit am Ende auch alles genau den offiziellen Richtlinien des Basketballsports entsprach. Nun haben nicht nur die Kinder des Dorfes endlich eine weitere Möglichkeit bekommen sich auch innerhalb der Ortsgemeinde mit Sport und Spiel zu beschäftigen. Sozusagen wurde erneut mittels ehrenamtlicher Arbeit eine zusätzliche Freizeitmöglichkeit für “Jung und Alt” möglich gemacht. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal dafür bedanken.

Traditionelles Haxenessen für alle hungrigen Mitbürger im Bürgerhaus

Lecker duftende Haxen

Zum traditionellen Haxenessen finden sich jedes Jahr zahlreiche Einwohner Abtweilers, sowie hungrige Gäste im Bürgerhaus ein. Sehr zur Freude des Vorsitzenden Klaus Wendel (rechtes Foto) vom veranstaltenden Dorfverschönerungs- und Kulturverein. Er lässt es sich dann auch nicht nehmen, die duftenden Haxen selbst zu servieren. Ein Kommentar eines zufriedenen Gastes im Bürgerhaus: “In jedem Jahr sind die Haxen wie immer sehr lecker und ein guter Anlaß für ein gelungenes, recht fröhliches Beisammensein im Bürgerhaus von Abtweiler. Natürlich werden wir auch im nächsten Jahr wieder dabei sein und einen sehr wunderschönen Abend genießen. Vielen Dank.”

Informative Lehrstunde für Kinder: “Bäume veredeln” mit Julius Becker

Aufmerksame Zuhörer

Der Landschaftsgärtner Julius Becker erklärte den jungen Besuchern wie Baumveredlung funktioniert. Er zeigte den wissbegierigen und geduldig zuhörenden Kindern, wie man Kirsch-, Birnen-, Apfel- und Pflaumenbäume veredelt: “Wichtig ist, dass man niemals Stein- mit Kernobst veredeln darf, denn so ein Baum trägt dann keine Früchte. Und damit der Baum später dann nicht von einer Pilzkrankheit befallen wird, muss man die Schnittstelle am besten mit Kunstrinde verschließen.” Nicht nur Kinder, auch mancher Erwachsene, der den Vortrag Beckers besuchte, war von der Baumveredlung fasziniert. Wir hoffen bald wieder eine solche Lehrstunde anbieten zu können.

Bau einer Boulebahn auf dem Kinderspielplatz in der Strasse “Im Tal”

Bau der Boulebahn 2009

Im Herbst des Jahres 2009 wurde nach dem Vorbild anderer bereits installierten Boule-Anlagen eine Boulebahn auf dem Kinderspielplatz in der Strasse “Im Tal” von freiwilligen Helfern gebaut. Manch einer hat schon einmal vom Boulespiel gehört, aber noch nie die zugehörigen Kugeln in der Hand gehabt und wirklich Boule gespielt. Das wird sich für einige Bürger von Abtweiler ab dem Jahr 2010 ändern, denn die neue Boulebahn ist eingeweiht und endlich dem Spielbetrieb überlassen. Wer Lust und Laune hat einmal selbst die Kugeln in die Hand zu nehmen kann dies nun gerne tun. Selbstverständlich sind auch neugierige und spielerfahrene Gäste sehr herzlich eingeladen.

Training: Jeweils am Mittwoch ab 18.00 Uhr – Jedoch auch zu jeder anderen Zeit möglich.

Haben Sie Interesse – Lesen Sie hier mehr über unseren neuen Bouleplatz in Abtweiler.

Lesen Sie mehr über die Geschichte des Dorfverschönerungs- und Kulturvereins e.V..

Geschichte des Kulturvereins

Der Dorfverschönerungs- und Kulturverein Abtweiler e.V. im letzten Jahrhundert

Aus dem 1992 gegründeten Förderverein wird der “Dorfverschönerungs- und Kulturverein”.

Der neue Name ist ein alter:

“Dorfverschönerungs- und Kulturverein” in Abtweiler schon um 1900

“Dorfverschönerungs- und Kulturverein” – das ist der neue Name und mit ihm wollen die Bürger und Gemeindeförderer in Abtweiler auch künftig sehr aktiv in der Öffentlichkeit tätig sein. Das beschlossen die Mitglieder auf einer Sitzung des Fördervereins Gemeinde Abtweiler.

Wie Ortsbürgermeister Günter Dörr berichtete, gab es bereits vor über hundert Jahren einen Verschönerungsverein. Er sei um das Jahr 1900 gegründet worden und habe etwa 29 Jahre lang existiert. Alte Dokumente, in denen jener Verein genannt ist, wurden vor Jahren auf einer Ausstellung historischer Schriften im Dorf gezeigt. Nun habe man sich erinnert und den damaligen Namen auf den heutigen Verein übertragen.

“Dieser neue alte Name schließt alles das ein, was wir vorhaben: Verschönerung des Dorfbildes und Kulturangebote machen”, sagte Dörr.

Nicht glücklich ist der Dorfchef über das sich abzeichnende Etatdefizit für Abtweiler in 2004. Genaue Zahlen liegen Dörr noch nicht vor. Sie werden im Gemeinderat wohl erst Anfang Januar genannt.

“Wir müssen zuvor noch am Forsthaushalt für 2004 feilen, denn danach richtet sich dann auch die Höhe des Defizits im Haushaltsplan unserer Ortsgemeinde”, informierte der Abtweilerer Bürgermeister im Gespräch mit der AZ.

Regionalnachrichten aus der Allgemeinen Zeitung vom 17.12.2003

Verein kümmert sich um Abtweilers Plätze

Neuer Vorstand: Wendel übernimmt Amt von Dörr » Bürgermeister bittet um Unterstützung

Der scheidende Vorsitzende Günter Dörr wies bei der Mitgliederversammlung darauf hin, dass der Dorfverschönerungs- und Kulturverein Abtweiler dem Dorf Zuschüsse für die Plätze an Bürgerhaus und Buswartehäuschen überwiesen habe. Er dankte allen Helfern: “Alle müssen zusammenhalten!”

Dörr teilte der Versammlung dann mit, dass er für eine neue Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehe. Sein Nachfolger wurde Klaus Wendel. Wendel bedankte sich für das Vertrauen und würdigte besonders seinen Vorgänger Dörr für seine nunmehr fast 15 Jahre andauernde Tätigkeit. Dörr werde zu einem anderen Zeitpunkt gebührend gedankt.

Wendel erläuterte die geplanten Projekte des Dorfverschönerungs- und Kulturvereins wie die Anlage eines Naturlehrpfades, Hinweisschilder zur Geschichte des Dorfes, zu Naturdenkmälern, denkmalgeschützten Gebäuden am Dorfplatz, die Boulebahn am Bürgerhaus und neue Bänke. Bürgermeister Peter Michel erinnerte, die Gemeinde sei nicht in der Lage, verschiedene Projekte für die Abtweiler Jugend zu bezahlen, für Grün im Dorf sei ebenfalls kein Geld da. Wendel sagte einen vernünftigen satzungsgemäßen Umgang mit dem Anliegen der Gemeinde zu. Wendel dankte Peter Michel, Wolfgang Fritz und Norbert Maier für ihre Arbeit am Weihnachtsmarkt – den Hof mit “lebenden Tieren”. So etwas gebe es in anderen Orten kaum. Jürgen Kehl erläuterte den Kassenbestand mit einem Plus von 16000 Euro auf dem Konto. Wendels Stellvertreter ist Julius Becker, Schriftführerin Silvia Aulenbacher, Kassierer Jürgen Kehl, Beisitzer Ewald Mohr. Zu Kassenprüfern wurden Erwin Christian und Achim Dörr bestellt.

Zeitungsanzeige der Allgemeinen Zeitung Online vom 08.04.2005

Lesen Sie mehr über die Ziele & Aktionen des Dorfverschönerungs- und Kulturvereins e.V..