Bau einer Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Endmontage der Anlage
Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Endmontage der Anlage

Endmontage der Anlage

Dunkelheit setzt dem Boule-Spiel keine Grenzen

„Man kann mit einer Idee unglaublich viel bewegen“, das war das Fazit von Klaus Wendel, dem 1. Vorsitzenden des Dorfverschönerungs- und Kulturvereins Abtweiler e.V. (DKV), nachdem die Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz installiert war.

Vor Jahren hatte er die Idee in Abtweiler eine Boulebahn anzulegen, auf der Jung und Alt gemeinsam Spaß haben können.

Das Boulespiel erfreut sich zunehmender Bliebtheit

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Gräben ausheben

Leitungsgraben ausheben

Seit dem Anlegen der Boulebahn im Jahre 2010 hat sich in Abtweiler viel getan. Immer mehr fanden nun Spaß am Boulespiel. So kommen inzwischen an den Trainingsabenden bis zu 20 Personen auf den Bouleplatz. Das Image in diesem Boulekreis lässt sich als „liebenswert, aber auch teilweise chaotisch“ beschreiben. Tatsächlich spielt der „Spaßfaktor“ gegenüber dem sportlichen Ehrgeiz die größere Rolle. Man spielt hauptsächlich gegeneinander um dann miteinander zu feiern. Bei allem Spielehrgeiz, schätzt Klaus Wendel noch am Meisten, dass „weder Alter, noch soziale Herkunft, noch das Geschlecht eine Rolle spielen“.

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Leitungsgraben verfüllen

Leitungsgraben verfüllen

Unterstützung kam auch durch die Ortsgemeinde

Da die Boule-Abende immer länger wurden, musste eine fest installierte Beleuchtung her. Jahrelang behalfen sie sich mit einer provisorischen Maststange mit Halogen-Lichtfluter. In den letzten Wochen wurde dem Provisorium ein Ende bereitet und mit freundlicher Unterstützung durch die Ortsgemeinde Abtweiler gemeinsam den neuesten Erkenntnissen nach 4 LED Fluter installiert. Diese LED-Fluter haben einen um das 7- bis 10-fachen geringeren Strombedarf wie Halogen Fluter. Gleichzeitig liegt die Betriebsdauer der LED-Fluter mit rund 50.000 Stunden weit über der Lebenserwartung herkömmlicher Leuchtmittel – also ein erheblich geringerer Kostenfaktor.

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Verlegung vom Stromkabel

Verlegung vom Stromkabel

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Fundament zementieren

Fundament zementieren

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Laternenmast aufrichten

Flutlichtmast aufrichten

Gemeinsam wurde angepackt und die Anlage an einem Nachmittag errichtet

Die Boule-Freunde waren nach Fertigstellung von ihrer neuesten Errungenschaft begeistert und sehen vor allem für die kältere Jahreszeit viele Vorteile in der ausreichenden Platzbeleuchtung.

Die Helfern waren Armin Wolf, Rudi Baaser, Harald Ottmüller, Alex Keidel, Horst Friedrich, Bernd Schmidt, Jürgen Kehl, Helmut Bauer und Klaus Wendel.

Heute verfügt Abtweiler über einen Bouleplatz mit Flutlichtanlage und seit 2011 auch über einen Pavillon. Auch die Boule-Dorfmeisterschaften sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Vereinslebens.

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Bohrungen am Mast

Bohrungen am Mast

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Montage und Anpassungen

Montage und Anpassungen

Bau der Flutlichtanlage auf dem Bouleplatz - Montieren der Strahler

Montieren der Strahler

Fazit von Klaus Wendel:

In einer Gemeinschaft kann man nicht nur mit Spaß zusammen Boule spielen. Gemeinsam kann auch viel bewegt werden.

In diesem Fall tonnenweise Filter, Sand, Randsteine, Pflastersteine, Holz, Metall usw., um einen neuen Bouleplatz mit Flutlichtanlage anzulegen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, der erkundigt sich bei Klaus Wendel oder kommt einfach mal an den Trainingsabenden mittwochs auf die Bouleanlage.

Botanische Wanderung 2013

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe vorm Grenzstein
Botanische Wanderung 2013 - Fusstrupp

Botanische Wanderung 2013

Botanische Wanderung am 1. September 2013

Bei herrlichem Sonnenschein organisierte der Dorfverschönerungs- und Kulturvereins Abtweiler e. V. am Sonntag, dem 1. September 2013 unter Leitung von Julius Becker, seine diesjährige botanische Wanderung. Nach den einleitenden Worten vom Vereinsvorsitzenden Klaus Wendel, begrüßte der langjährige botanische Führer Julius Becker die zahlreich erschienen an Flora und Fauna interessierten Teilnehmer.

Los geht’s in Richtung Hühnerhof

Vorbei an der drittältesten Kirche des Landkreises, begab sich die Wanderschar auf Richtung Hühnerhof. Schon am Ortsausgang machte der versierte Botaniker auf die ersten Pflanzen und unterschiedlichen Baumarten aufmerksam. Von der Kartäusernelke bis zu den verschiedenen Eichensorten sollte der Teilnehmer die Eigenarten der Spezies erfahren.

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe lauscht Julius Becker bei seinen botanischen Ausführungen

Botanik zum “Anfassen”

Der schwarze Holunder der zur Geleeherstellung Verwendung findet, wurde ebenso wie der rote Holunder – dessen rote Beeren giftig sind – bestaunt. Von der Mehlbeere, die wie der Name bereits andeutet, in früheren Jahrhunderten als Mehlersatz herhalten musste, bis hin zum wilden Clematis wurde dem interessierten Wanderer erläutert und mit Anekdoten angereichert.

Sandsteinbruch auf Höhe des Reimelsteines

In halber Höhe des Reimelsteines ging es in den ehemaligen Sandsteinbruch. Der Steinbruch diente im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert bis zur Einstellung Ende der 50er Jahres des letzten Jahrhunderts als Steinlieferant der in dieser Zeit errichteten Sandsteinbauten im nahegelegen Abtweiler. Im verlassenen Steinbruch konnten die unterschiedlichsten Baumarten bestaunt werden, die das Steinbruchgelände gänzlich eingenommen haben. Die Teilnehmer waren sich einig, diese Kulisse für die nächsten „Karl-Mai-Festspiele“ vorzuschlagen.

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe vorm Grenzstein

Gruppe vorm Grenzstein

Botanische Wanderung 2013 - Botaniker und Gruppenführer Julius Becker

Gruppenführer Julius Becker

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe vor einer 300-jährigen alten Eiche

Gruppe vor alter Eiche

Nachdem sich die Gruppe über die alten Apfel- und Birnensorten der auf der Streuobstwiese befindlichen Raritäten ausgetauscht hatten, folgte schon ein weiteres „Highlight“.

Relikte aus vergangener Zeit

Martin Schneider vom Hühnerhof wartete mit Relikten einer vergangenen Epoche auf.. Von der Wüstung „HEHNE“, die sich nord-östlich des Hühnerhof befunden hat, konnten die Wanderer alte Tonrohre und den Sandsteinfuß eines Scheunentores bewundern. Nach archäologischen Befunden wurde Hehne im dreißigjährigen Krieg aufgegeben. Die Tonrohre so wurde vermutet, entstammen bereits noch älteren Epochen.

Keltische Hügelgräber im Sobernheimer Wald

Botanische Wanderung 2013 - Gruppe vor dem geplünderten Hügelgrab im Hühnerhöfer Wald

Geplündertes Hügelgrab

Im Sobernheimer Wald wurde schließlich eine weitere Kulturstätte aufgesucht. Hier befinden sich im ehemaligen Lohwald mehrere Keltische Grabhügel. Über den Fahrweg der die Gemarkungen Staudernheim und Sobernheim trennt, ging es in Richtung der Gemarkung „Jungenwald“ der Ortsgemeinde Staudernheim. Dort wurde das Jägerdenkmal vom „Treiber Hannes“ aufgesucht., um anschließend die Sonnenstrahlen auf der „Wellwiese“ mitten im Laubwald zu genießen. Von dort ging es in Serpentinen des Waldrückepfades hinab auf die asphaltierte L 137 Richtung Abtweiler.

Nach einer vierstündigen Wanderung waren sich alle Teilnehmer einig, sich nicht nur botanische sondern auch zahlreiche kulturelle Aspekte in den Wanderrucksack eingepackt zu haben.

“Martins Ruh” erstrahlt in neuem Glanz

Der Dorfverschönerungs- und Kulturverein Abtweiler pflanzte "Sträucher auf Martins Ruh"

Das Gelände “Martins Ruh” wird nun von 5 Sträuchern geschmückt

Der Dorfverschönerungs- und Kulturverein Abtweiler pflanzte Sträucher auf "Martins Ruh"

“Martins Ruh” in neuem Glanz

Julius Becker regte bei einer Dorfbegehung Mitte April an, auf dem Gelände “Martins Ruh” fünf verschiedene Sträucher zu planzen. Nachdem die Zustimmung der Ortsgemeinde eingeholt wurde, setzte sich Julius Becker mit der Baumschule Fett in Gangloff in Verbindung und orderte fünf verschiedene für den Standort geeignete Sträucher.

Diese wurden jetzt vom 1. Vorsitzenden des Vereins Klaus Wendel und seinem Stellvertreter Julius Becker eingepflanzt. Nachdem es die letzten Tage sehr oft geregnet hatte, war der Boden noch feucht, sodass sich die Pflanzlöcher sehr gut ausheben ließen.

Jedes Pflanzloch wurde bis auf 40cm breite und 40cm Tiefe ausgehoben. Die Seiten und Sohle des Loches wurden etwas gelockert und unter Zugabe von Pflanzerde wurden die fünf Sträucher, die mit einem Wurzelballen versehen waren, in die vorbereiteten Pflanzlöcher eingepflanzt. Anschließend wurden sie reichlich angegossen, sodass beide davon ausgehen können, dass sie auch anwachsen werden.

Mensch und Tierwelt profitieren von den eingepflanzten Sträuchern

Der Dorfverschönerungs- und Kulturverein Abtweiler pflanzte Sträucher auf "Martins Ruh"

Pflanzen und Angießen der Sträucher auf “Martins Ruh”

Die verschiedensten Sträucher sorgen nun vom Frühjahr bis in den Herbst für eine bunte Fülle von Farben an “Martins Ruh” und bieten dem müden Wanderer einen bunten Augenschein.

Sie können aber auch der Vogelwelt zu einem Landeplatz mit kleinen Leckereien verhelfen. “Martins Ruh” freut sich jetzt auf den Besuch von Klaus Martin, dem Namensgeber.